Bauwerke
Die Cachat-Quelle
Mitten in der Rue National befindet sich in diesem Meisterwerk des Jugendstils die Informationshalle zum Mineralwasser von Evian. Gehen Sie um das Gebäude herum, um zur Quelle zu gelangen.
Die Kirche Notre-Dame de l'Assomption
In diesem ab dem XIII. Jahrhundert errichteten mittelalterlichen Bauwerk können Sie auch den Kreuzweg des Künstlers Pierre Christin entdecken.
Der Künstler Pierre Christin, ein überzeugter Bürger Evians, hat den Kreuzweg 2007 speziell für die Stadt geschaffen. Das Kunstwerk besteht aus 14 Rundplatten und stellt die letzten Stunden des Lebens Christi dar, von seiner Verurteilung auf Kreuzigung bis hin zu seiner Beerdigung.
Freie Besichtigung in der Kirche Notre-Dame-de-l'Assomption.
Der Palais Lumière
Dieser prestigeträchtige Bau zeugt von der Architektur des frühen XX. Jahrhunderts (Bau der Kuranlagen von Evian zwischen 1902 und 1984) und wurde 2006 zu einem Kultur- und Kongresszentrum umgebaut. Hier befinden sich:
- Eine berühmte Ausstellungshalle
- Die Mediathek C.F. Ramuz
- Das Kongresszentrum
Die eindrucksvoll dekorierte Eingangshalle kann während der Öffnungszeiten der Ausstellungen frei besichtigt werden.

Die Villa Lumière (1885-1896)
Die ehemalige Sommerresidenz der Familie Lumière (Erfinder des Kinos) ist eine prächtige Villa im klassischen und von der Renaissance inspirierten französischen Stil. 1927 wurde die Villa zum Rathaus.
Zu sehen gibt es hier eine Bronzeskulptur des Lyoner Bildhauers Pascal Devaux: Eine Löwin, die nach wie vor den Zugang zu der monumentalen Eichenholztreppe verteidigt.
Im Rathaus wurde auch der goldene Saal beibehalten, der heute dem Standesamt als Heiratssaal dient. Die Wandbespannung aus gelbem Seidendamast und die goldenen Vertäfelungen bilden ein wunderschönes Ensemble.
Ganzjährige und freie Besichtigung der Eingangshalle, des großen Salons und des goldenen Saals unter der Woche von 9 bis 11 Uhr und von 13.30 bis 17 Uhr.
Das Theater und das Kasino
Das Theater (1880-1885) ist das neoklassizistische Werk eines Schülers von Charles Garnier (leitender Architekt der Oper von Paris). Zutritt nur während der Vorführungen.
Das Kasino wurde ab 1911 vom Architekten J. A. Hébrard an der Stelle des Château de Blonay gebaut, das 1877 der Stadt zur Einrichtung eines „Spielhauses“ vererbt wurde.
Das Schloss von Fonbonne
Unter der Herrschaft von Amadeaus V., gegen 1303, wird ein neues Stadtviertel außerhalb der Stadtmauern gebaut. Dieses Viertel wird la Touvière genannt, nach tuf, dem französischen Wort für den in der Architektur verwendeten Tuffstein. Mit seinem stark geneigten Walmdach ist Fonbonne heute das letzte "noble Anwesen" dieses Viertels. Seine typische Renaissance-Architektur hat es bewahrt. 1886 wird das Schloss zum Hotel umgebaut. Mit der Restaurierung einiger Räume wird dabei Charles Garnier betraut, der Architektur der Pariser Oper. Heute ist das Anwesen ein privates Mehrfamilienhaus. Nur der ehemalige Speisesaal, der von der Stadt Evian aufgekauft und zu einer Galerie für Ausstellungen umgebaut wurde, ist heute noch der Öffentlichkeit zugängig. Während der Europäischen Kulturtage ist der Zugang zum Innenhof möglich, sowie zu einem Saal, in dem sich neben Holztäfelungen im Stil Ludwigs XV. auch ein Aufzug verbirgt.
Votivgarten Anna de Noailles
Anna de Noailles (1876-1933) (Prinzessin Anna Elisabeth Bassaraba von Brancovan) ist eine französische Dichterin und Romanautorin. Ihre Kindheit verbrachte sie zwischen den schönen Gärten der Ile de France und den Ufern des Genfer Sees. „Die kleine Stadt Evian in Savoyen (...) ist für mich die Stadt aller Erinnerungen. Hier habe ich in der Kindheit alles besessen und in der Jugend alles erhofft.“ (Ausschnitt aus Exactitudes).
Ein vom Architekten Emilio Therry signierter Garten wurde in Erinnerung an sie von einem Freundschaftsverein für die Dichterin angelegt. Der Garten wurde 1938 der Stadt Evian geschenkt. Er liegt in Amphion am Ufer des Sees und ist frei zugänglich.




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